Kein Foto

Michel Duplaix

geboren 01.12.1932 in Paris, France

Michel Duplaix, geboren am 1. Dezember 1932 in Paris, ist ein französischer Schauspieler, dessen Karriere sich hauptsächlich von den 1960er- bis in die 1980er-Jahre erstreckte. Als bekannte Größe des französischen Kinos gehört er zu jener Generation von Nebendarstellern, die die visuelle und erzählerische Identität des französischen Nachkriegskinos prägten. Sein Gesicht, oft von einer markanten Brille umrahmt, ist in zahlreichen Kultfilmen zu sehen, in denen er Polizisten, Inspektoren, Techniker oder Angestellte verkörpert und ihnen eine unverwechselbare Präsenz verleiht. Er erlangte Bekanntheit durch seine Mitwirkung in mehreren großen Produktionen, insbesondere in „Fantômas“ und „Fantômas – Der Film“, wo er neben Louis de Funès und Jean Marais den Inspektor Léon spielte. Er wirkte außerdem in „Die Spione“, „Hibernatus“, „Max und die Schrottsammler“ und „Die verrückten Abenteuer des Rabbi Jakob“ mit, wo er einen Polizisten am Flughafen Orly verkörperte. Seine Filmografie zeugt von großer Vielseitigkeit und der Fähigkeit, sich nahtlos in unterschiedlichste Genres einzufügen, von Thrillern über Slapstick bis hin zu Actionkomödien. Ab den 1980er Jahren widmete sich Michel Duplaix zunehmend seiner zweiten Leidenschaft: der Bildhauerei. Er stellte regelmäßig im Grand Palais im Rahmen offizieller Salons aus und erhielt dort zahlreiche Auszeichnungen, darunter Bronze- und Silbermedaillen. Sein künstlerisches Schaffen, geprägt von organischen Formen und der Suche nach Textur, ermöglichte ihm eine parallele Karriere, die ihm Anerkennung in der bildenden Kunst einbrachte. Als diskreter, aber produktiver Künstler verkörpert Michel Duplaix das Idealbild des handelnden Handwerkers: ein unverzichtbarer Akteur, dessen Präsenz den großen Werken des französischen Kinos Substanz und Glaubwürdigkeit verleiht.

Rollen in meinem Tagebuch